Alles beginnt mit dem ersten Schritt ...

Der Jerusalemweg ist der weltweit längste Pilgerweg und Friedensweg!

Der Jerusalemweg verbindet Religionen und Völker in einem einzigartigen Friedensprojekt.

Der Jerusalemweg steht für gegenseitige Anerkennung und Toleranz.

JERUSALEM WAY / AL-QUDS WAY / JERUSALEMWEG / CAMINO DE JERUSALÉN / CHEMIN DE JÉRUSALEM / KUDÜS YOLU / VIA GERUSALEMME

 

>>> Walking together – across borders, towards peace <<<

Die Liebe ist die stärkste Kraft des Universums – sie durchdringt und verbindet alles und baut Brücken zwischen allen Menschen. Pilgern schafft Offenheit für Begegnungen, baut Vorurteile sowie Ängste ab und stärkt das Vertrauen – das Urvertrauen. So können vermeintliche Grenzen zwischen Völkern und Religionen in Liebe und gegenseitigem Respekt überwunden werden.

Geh in Frieden, als Brücke zwischen den Völkern.
(Jerusalemweg-Spirit)

 

Syrien

Überblick

Stand: Mai 2026
Status: sensibler und derzeit nicht regulär freigegebener Abschnitt des JERUSALEM WAY
Route: ca. 750 km
GPS: derzeit keine reguläre Freigabe
Hinweis: keine allgemeine Empfehlung zur individuellen Begehung

 

(Sabine Struck auf dem JERUSALEM WAY in Syrien, Mai 2026)

Aktueller Hinweis

Syrien bleibt ein sensibler und derzeit nicht regulär freigegebener Abschnitt des JERUSALEM WAY / AL-QUDS WAY.

Eine allgemeine Empfehlung zur Begehung kann derzeit nicht gegeben werden. Sicherheitslage, Einreisebestimmungen und lokale Rahmenbedingungen können sich jederzeit ändern und müssen individuell und sehr sorgfältig geprüft werden.

Im Mai 2026 konnte mit Sabine Struck in einem Einzelfall erstmals seit vielen Jahren wieder eine Pilgerin auf dem JERUSALEM WAY / AL-QUDS WAY nach Syrien einreisen.

Dies ist ein vorsichtiger Hoffnungsschimmer, stellt jedoch keine allgemeine Öffnung, keine reguläre Freigabe und keine Empfehlung zur Begehung dar.

Dass Sabine diesen Weg als Frau allein geht, verleiht diesem Schritt eine besondere menschliche und symbolische Kraft. Gleichzeitig bleibt Syrien ein Abschnitt, der derzeit nur mit größter Vorsicht betrachtet werden kann.


Aktuelle Links und Eindrücke


Syrien als Brückenland auf dem Weg nach Jerusalem

Der Syrien-Abschnitt des JERUSALEM WAY gehört zu den geschichtlich, spirituell und kulturhistorisch eindrucksvollsten Teilen der gesamten Route. Syrien ist auf dem Weg nach Jerusalem nicht nur ein Transitland, sondern ein Brückenland zwischen Anatolien, Mesopotamien, Arabien und dem Mittelmeerraum.


Syrien ist nicht nur ein Raum des frühen Christentums, sondern auch ein Land von großer Bedeutung für das Zusammenleben verschiedener religiöser und kultureller Traditionen. Der JERUSALEM WAY versteht diesen Abschnitt daher als Weg des Respekts, der Begegnung und des Friedens zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Glaubenstraditionen.

Die Route verbindet auf einzigartige Weise:

  • Orte des frühen Christentums

  • bedeutende Kloster- und Wallfahrtstraditionen

  • historische Kultur- und Begegnungsstädte

  • religiöse und kulturelle Erinnerungsräume

  • alte Verbindungsräume in Richtung Heiliges Land

Gerade diese Dichte macht Syrien zu einem besonderen Herzstück des Weges Richtung Jerusalem.


Stationen: Antiochia / Reyhanlı – St. Simeon – Aleppo – Hama – Homs – Krak des Chevaliers – Maaloula / Thekla – Cherubim – Saidnaya – Damaskus – Bosra – Jordanien


Wichtige Orte entlang der Syrienroute

Antiochia / Antakya und Reyhanlı

Der nördliche Zugang zur Syrienroute beginnt im Raum Antiochia / Antakya und führt über den Grenzbereich bei Reyhanlı weiter nach Syrien. Damit berührt der Weg bereits zu Beginn einen Raum von großer Bedeutung für das frühe Christentum und für die Verbindung zwischen Anatolien und der Levante.


St. Simeon und die „Toten Städte“

Im Nordwesten Syriens führt der Weg in Richtung des Heiligtums des heiligen Simeon Stylites. Die Region der sogenannten „Toten Städte“ ist eine außergewöhnliche Kulturlandschaft der Spätantike und byzantinischen Zeit und ein bedeutender Raum des frühen Christentums.

St. Simeon gehört zu den eindrucksvollsten geistlichen Erinnerungsorten Syriens und verleiht der Route eine besondere Tiefe.

[PLATZHALTER FOTO 2]
Empfehlung: St. Simeon – Ruinen des Simeonsklosters entlang des Jerusalemwegs
Bildunterschrift: St. Simeon – Ruinen des Simeonsklosters entlang des JERUSALEM WAY.


Aleppo

Aleppo ist einer der großen Kultur- und Begegnungsorte Syriens. Die Stadt war über Jahrhunderte ein Knotenpunkt zwischen Ost und West, zwischen Handel, Religion und urbaner Zivilisation. Ihre monumentale Zitadelle gilt als eines der bedeutendsten Festungsbauwerke des arabischen Raums.

Gleichzeitig steht Aleppo heute auch für Verwundung, Zerstörung und Hoffnung. Gerade deshalb besitzt die Stadt auf dem JERUSALEM WAY eine besondere Symbolkraft – als Ort der Geschichte, des Leids und der möglichen Versöhnung.

[PLATZHALTER FOTO 3]
Empfehlung: Panoramablick auf Aleppo von der Zitadelle, 8. Mai 2026
Bildunterschrift: Panoramablick auf Aleppo von der Zitadelle, 8. Mai 2026.

[PLATZHALTER FOTO 4 – OPTIONAL]
Empfehlung: Blick Aleppo von der Zitadelle, 8. Mai 2026
Bildunterschrift: Blick auf Aleppo von der Zitadelle, 8. Mai 2026.


Hama

Hama ist berühmt für seine historischen Norias, die großen Wasserschöpfräder am Orontes. Sie gehören zu den bekanntesten kulturellen Wahrzeichen Syriens und stehen auf der UNESCO-Tentativliste.


Homs

Homs trägt mit der Tradition des Gürtels Mariens eine besondere geistliche Bedeutung. In der syrisch-orthodoxen Überlieferung wird dort in der Kirche des Heiligen Gürtels eine Reliquie verehrt, die mit Maria und dem Apostel Thomas verbunden ist. Dadurch erhält Homs auf dem Weg Richtung Jerusalem eine klare marianische und frühchristliche Dimension.


Krak des Chevaliers

Auf der Route liegt auch der Raum des Krak des Chevaliers, einer der bedeutendsten Burgenlandschaften des östlichen Mittelmeerraums. Dieser Ort steht nicht primär für Wallfahrt, wohl aber für die komplexe Geschichte von Europa und der Levante, von Macht, Begegnung, Konflikt und kultureller Verflechtung. Gerade deshalb ist er für den JERUSALEM WAY als Friedensweg von besonderer Aussagekraft.


Qalamun, Maaloula, Thekla, Cherubim und Saidnaya

Im Raum des Qalamun-Gebirges erreicht die Route einen weiteren geistlichen Höhepunkt.

Maaloula ist von besonderer Bedeutung, weil dort nicht nur eine lebendige christliche Tradition besteht, sondern auch westaramäische Sprachtraditionen bis in die Gegenwart erhalten geblieben sind.

Mit Thekla ist Maaloula zudem mit einer frühen christlichen Heiligentradition verbunden, die dem Ort zusätzliche pilgerische und geistliche Bedeutung verleiht.

Auch Cherubim und Saidnaya / Sednaya gehören zu den wichtigen geistlichen Orten entlang der Route. Besonders das Kloster von Saidnaya zählt zu den bedeutenden christlichen Wallfahrtsorten Syriens und gibt dem Weg einen klaren marianischen und klösterlichen Schwerpunkt.

[PLATZHALTER FOTO 5]
Empfehlung: Wegabschnitt auf dem Jerusalemweg Richtung St. Simeon
Alternativ oder zusätzlich: Begegnungsfoto oder Maaloula-/Klosterfoto, falls vorhanden
Bildunterschrift: Wegabschnitt auf dem JERUSALEM WAY in Syrien.


Damaskus

Damaskus ist eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Städte der Welt und ein herausragender Ort religiöser und kultureller Begegnung.

Die Umayyaden-Moschee ist eines der bedeutendsten Heiligtümer der islamischen Welt und zugleich ein Ort, an dem sich unterschiedliche religiöse Erinnerungstraditionen berühren. Nach alter Überlieferung befindet sich dort auch der Schrein mit dem Haupt Johannes des Täufers. Gerade dieser Ort zeigt in besonderer Weise, wie sich christliche und islamische Verehrung in Syrien berühren.


Bosra

Im Süden der Route liegt Bosra, ein bedeutender antiker Ort mit römischer, byzantinischer und später islamischer Geschichte. Bosra verleiht dem südlichen Abschnitt des Weges große kulturgeschichtliche Tiefe auf dem Weg weiter nach Jordanien und Jerusalem.


Unser Weg durch Syrien im Jahr 2010

Wir selbst sind diesen Abschnitt des Weges bereits im Dezember 2010, also noch vor dem Ausbruch des Krieges in Syrien, zu Fuß gegangen.

Diese Zeit bleibt für uns unvergesslich:
die große Gastfreundschaft der Menschen, die beeindruckende Dichte an Geschichte und Spiritualität, die Klöster, Städte und Landschaften – und zugleich die Erfahrung, auf einem Weg unterwegs zu sein, der tief mit der Geschichte des Christentums, des Orients und der Pilgerbewegung verbunden ist.

Zugleich war auch damals schon spürbar, dass Syrien ein sensibles Land ist. Wir wurden mehrfach von Geheimdienst und Militär kontrolliert und mussten uns immer wieder erklären. Dennoch konnten wir diesen Abschnitt in Frieden und mit vielen berührenden Begegnungen gehen.

Gerade deshalb bewegt es uns heute besonders, dass nun – nach so vielen Jahren – wieder eine Pilgerin auf dem JERUSALEM WAY nach Syrien einreisen konnte. Mehr zu unseren Erlebnissen und Begegnungen, Landschaft, Kultur und Historie siehe Kapitel Syrien im Buch Auf dem Jerusalemweg / On the Jerusalem Way.


Neue Entwicklung im Mai 2026

Mit Sabine Struck, die seit rund einem Jahr allein zu Fuß von Deutschland in Richtung Jerusalem unterwegs ist, wurde im Mai 2026 ein neuer Schritt möglich.

Ihre Einreise nach Syrien ist ein menschlich bewegender Hoffnungsschimmer. Sie zeigt, dass unter besonderen Umständen einzelne Wege wieder möglich werden können. Zugleich darf daraus keine allgemeine Öffnung oder Begehbarkeit dieses Abschnitts abgeleitet werden.

[PLATZHALTER FOTO 6]
Empfehlung: Welcome to Syria
Bildunterschrift: Ankunft in Syrien auf dem JERUSALEM WAY, Mai 2026.

[PLATZHALTER FOTO 7 – OPTIONAL / MENSCHLICHE EBENE]
Empfehlung: Begegnung am Jerusalemweg Richtung Aleppo
Bildunterschrift: Begegnungen am JERUSALEM WAY auf dem Weg Richtung Aleppo.


Wichtiger Hinweis für Pilger

Trotz dieser Entwicklung gilt weiterhin:

  • Syrien ist derzeit kein regulär freigegebener Abschnitt des JERUSALEM WAY.

  • Es gibt keine allgemeine Empfehlung für eine individuelle Begehung.

  • Die Einreise und Begehung kann nur in seltenen Einzelfällen und ausschließlich in voller Eigenverantwortung beurteilt werden.

  • Rechtliche, politische und sicherheitsrelevante Rahmenbedingungen können sich sehr rasch ändern.

Wir bitten daher ausdrücklich um Verständnis, dass wir für Syrien aktuell keine reguläre Wegfreigabe und keine allgemeine Empfehlung zur Begehung aussprechen.


Hoffnung auf Frieden

Syrien bleibt ein Land mit tiefen Wunden – und zugleich ein Land von außerordentlicher geschichtlicher, kultureller und spiritueller Bedeutung.

Der JERUSALEM WAY versteht Syrien nicht nur als historischen Raum, sondern als Teil einer gemeinsamen menschlichen Geschichte. Gerade in einem Land mit so tiefen Wunden bleibt unser Wunsch derselbe: Respekt, Frieden und Würde für alle Menschen.

Wir blicken weiterhin mit Hoffnung nach Syrien.
Mögen sich Wege des Friedens, der Menschlichkeit, der Versöhnung und der Freiheit öffnen.
Und mögen eines Tages wieder mehr Menschen diesen Abschnitt des Weges in Frieden gehen können.

[PLATZHALTER QUOTE / KLEINER HERVORGEHOBENER KASTEN]
Sabine Struck:
„Mit viel Vertrauen und Geduld in die Liebe Gottes wird sich der Weg offenbaren.“


JERUSALEM WAY

Der JERUSALEM WAY ist ein internationaler Pilger- und Friedensweg, der Europa mit Jerusalem verbindet. Er fördert interkulturellen und interreligiösen Dialog und bringt Menschen über Grenzen hinweg zusammen. Die Route führt durch zahlreiche historisch, kulturell und spirituell bedeutende Regionen Europas und des Nahen Ostens und gilt als einer der längsten Pilger- und Friedenswege der Welt.