Alles beginnt mit dem ersten Schritt ...

Der Jerusalemweg ist der weltweit längste Pilgerweg und Friedensweg!

Der Jerusalemweg verbindet Religionen und Völker in einem einzigartigen Friedensprojekt.

Der Jerusalemweg steht für gegenseitige Anerkennung und Toleranz.

JERUSALEM WAY / AL-QUDS WAY / JERUSALEMWEG / CAMINO DE JERUSALÉN / CHEMIN DE JÉRUSALEM / KUDÜS YOLU / VIA GERUSALEMME

 

>>> Walking together – across borders, towards peace <<<

Die Liebe ist die stärkste Kraft des Universums – sie durchdringt und verbindet alles und baut Brücken zwischen allen Menschen. Pilgern schafft Offenheit für Begegnungen, baut Vorurteile sowie Ängste ab und stärkt das Vertrauen – das Urvertrauen. So können vermeintliche Grenzen zwischen Völkern und Religionen in Liebe und gegenseitigem Respekt überwunden werden.

Geh in Frieden, als Brücke zwischen den Völkern.
(Jerusalemweg-Spirit)

PRESSEAUSSENDUNG

 

Historischer Moment auf dem Jerusalemweg: Deutsche Pilgerin erreicht Syrien

Sabine Struck ist seit rund einem Jahr allein zu Fuß unterwegs – auf dem Weg von Deutschland nach Jerusalem. Vor einem Jahr führte ihr Weg auch durch Oberösterreich über Linz und Arbing, den Gründungsort des Jerusalemwegs / JERUSALEM WAY.

 

Linz / Oberösterreich, 8. Mai 2026. Auf dem internationalen Friedens- und Pilgerweg JERUSALEM WAY, der im arabischen Raum auch als AL-QUDS WAY bezeichnet wird, ist ein besonderer Meilenstein erreicht worden: Am 5. Mai 2026 konnte mit Sabine Struck erstmals seit 15 Jahren wieder eine Pilgerin auf dem JERUSALEM WAY nach Syrien einreisen.

 

Die aus Deutschland stammende Pilgerin ist seit rund einem Jahr allein zu Fuß unterwegs und folgt dem langen Weg in Richtung Jerusalem. Vor rund einem Jahr führte ihr Weg auch durch Oberösterreich – über Linz und weiter durch Arbing, den Gründungsort des Jerusalemwegs. Dass gerade eine Frau diesen langen Weg allein geht, verleiht diesem Moment eine besondere Kraft und Symbolik. In einer Zeit, in der viele Regionen entlang der Route als sensibel, unsicher oder kaum zugänglich gelten, ist dies ein starkes Zeichen von Mut, Vertrauen, Ausdauer und Frieden.

 

Für das JERUSALEM WAY International Peace Team ist diese Einreise ein außergewöhnlicher und zutiefst bewegender Moment. Der JERUSALEM WAY versteht sich als internationaler Friedens- und Pilgerweg, der Europa mit Jerusalem verbindet und Menschen über Länder-, Kultur- und Religionsgrenzen hinweg zusammenführt.

 

Johannes Aschauer, Gründer des JERUSALEM WAY, erklärt:

„Dass nach so vielen Jahren wieder eine Pilgerin auf dem JERUSALEM WAY nach Syrien einreisen konnte, ist für uns ein starkes Zeichen der Hoffnung. Besonders berührt uns, dass dieser Weg von einer Frau aus Deutschland allein und mit großer innerer Klarheit gegangen wird. Es zeigt, dass selbst in schwierigen Zeiten Wege des Friedens nicht verschwinden, sondern sich neu öffnen können.“

 

Bei der Vorbereitung und Genehmigung der Einreise erhielt Sabine Struck wertvolle Unterstützung von hilfsbereiten Menschen in der Türkei. Ebenfalls hilfreich waren ein arabisches und ein türkisches Schreiben des JERUSALEM WAY, die den Grenzübertritt unterstützten.

Nach ihrer Einreise sagte Sabine Struck: „Mit viel Vertrauen und Geduld in die Liebe Gottes wird sich der Weg offenbaren.“

 

Sabine ist nun auf dem Weg in Richtung Aleppo. In diesem Abschnitt führt die Route des JERUSALEM WAY von Antiochia / Antakya über den Grenzraum bei Reyhanlı zum Heiligtum des heiligen Simeon Stylites und von dort weiter nach Aleppo.

 

Gerade dieser Wegabschnitt ist historisch und kulturgeschichtlich von besonderer Bedeutung. Er verbindet Antiochia, eines der großen Zentren des frühen Christentums, mit der Region um Aleppo, die über Jahrhunderte ein Ort von Kultur, Geschichte und Begegnung war. Zugleich gehört dieses Gebiet zur Region der sogenannten „Toten Städte“ im Nordwesten Syriens – einer einzigartigen Kulturlandschaft der Spätantike und byzantinischen Zeit sowie einem bedeutenden Raum des frühen Christentums.

 

Für das Team des JERUSALEM WAY ist dies auch eine sehr persönliche Erinnerung: Bereits 2010, vor 16 Jahren, wurde dieser Wegabschnitt von den Gründern selbst begangen.

 

Der aktuelle Weg von Sabine Struck macht sichtbar, dass der JERUSALEM WAY nicht nur eine kartierte Route ist, sondern ein gelebter Weg der Begegnung, der Hoffnung und des Friedens.


Über den JERUSALEM WAY

Der JERUSALEM WAY ist ein internationaler Pilger- und Friedensweg, der Europa mit Jerusalem verbindet. Er fördert interkulturellen und interreligiösen Dialog und bringt Menschen über Grenzen hinweg zusammen. Die Route führt durch zahlreiche historisch, kulturell und spirituell bedeutende Regionen Europas und des Nahen Ostens und gilt als einer der längsten Pilger- und Friedenswege der Welt.

 

Blog von Sabine Struck: sabinestruck.funkiblog.net


Weitere Informationen: jerusalemway.org/route/syrien

 

Pressekontakt: JERUSALEM WAY International Peace Team / info@jerusalemway.org