Jerusalemweg Frieden unterwegs
Sei dabei in Passau – Montag 20. Juli 2026
Frieden unterwegs: Der JERUSALEMWEG verbindet Bayern und Oberösterreich
Passau/Freinberg, – Am Montag, 20. Juli 2026, findet in Passau auf dem Jerusalemweg ein öffentlicher grenzüberschreitender Friedens- und Begegnungstag zwischen Bayern und Oberösterreich statt.
Den aktuellen Anlass bildet die Ankunft des internationalen Peacewalks in Passau. Erwartet werden Pilgerinnen und Pilger aus mehreren europäischen Ländern, darunter aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland. Sie setzen ihren gemeinsamen Weg ab Passau auf dem Jerusalemweg über die Grenze nach Oberösterreich fort.
Die Ankunft des Peacewalks wurde im Rahmen des Interreg-Projekts „Frieden unterwegs“ als Anlass für den grenzüberschreitenden Begegnungs- und Kooperationstag aufgegriffen (www.passauer-land.de). Der PEACEWALK geht über weite Strecken entlang des Jerusalemweges und macht dessen Friedensidee durch eine aktuelle internationale Pilgerbewegung sichtbar.
- Der öffentliche Auftakt beginnt um 9:00 Uhr auf dem Domplatz in Passau. Geplant sind Friedenslieder und musikalische Beiträge; Begrüßung der Teilnehmer aus Bayern und Oberösterreich, sowie des internationalen Peacewalks; Die Vorstellung des Projekts „Frieden unterwegs“, sowie kurze Ansprachen von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik (Projektpartner Landrat Raimund Kneidinger und Oberbürgermeister von Passau Andreas Rother), Kirche, Tourismus und des Peacewalks.
- Um 10:30 Uhr startet die gemeinsame Pilgerung. Die rund sechs Kilometer lange Strecke führt vom Domplatz über das Gisela-Grab und Kloster Niedernburg zum Dreiflüsseeck, weiter über die Innbrücke und die Innstadt und anschließend über die deutsch-österreichische Grenze bis nach Freinberg.
- Der offizielle Abschluss ist gegen 13:00 Uhr beim Gasthaus Weinbeißer in Freinberg vorgesehen. Für die Rückfahrt nach Passau können öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden; zusätzlich ist ein Shuttlebus geplant.
Ein besonderer, symbolischer Moment wird das gemeinsame Überschreiten der Grenze sein. Damit setzen die Teilnehmenden ein sichtbares Zeichen für Frieden, Begegnung und grenzüberschreitende Verbundenheit.
Passau ist weit mehr als ein Etappenort. Hier verbinden sich historische Pilgerwege, Regionen und Menschen. Beim gemeinsamen Grenzübertritt wird sichtbar, was der Jerusalemweg bewirken möchte: Grenzen nicht als Trennlinien, sondern als Orte der Begegnung zu verstehen. Ab hier führen die drei deutschen Zubringerwege gemeinsam nach Österreich weiter. In Linz treffen sie auf die aus Spanien über Frankreich, die Schweiz und Österreich führende Hauptroute.
Der Jerusalemweg ist mit rund 8.500 Kilometern durch 19 Länder der weltweit längste Friedens- und Pilgerweg. Auch die Tourismusregion Ilztal & Dreiburgenland ist bereits Teil dieser internationalen Route.
Die Bevölkerung aus Passau, dem Passauer Landkreis und dem Bundesland Oberösterreich ist herzlich eingeladen, am Auftakt auf dem Domplatz und an der gemeinsamen Pilgerung teilzunehmen.
Medienberichte und Links
➡️ TV Niederbayern: Fernsehbeitrag
➡️ Passauer Neue Presse: Pressebericht
➡️ Bistum Passau: Pressebericht und Radiobeitrag
➡️ Jerusalemweg-Etappe: Passau – Freinberg – Engelhartszell
➡️ Übersicht Jerusalemwege Deutschland: Zubringerwege öffnen
p2p Projekt AE-038 Frieden unterwegs: Grenzüberschreitender Begegnungs- und Kooperationstag im Grenzraum Bayern-Oberösterreich
Der Begegnungstag ist Teil des p2p-Projekts AE-038 „Frieden unterwegs: Grenzüberschreitender Begegnungs- und Kooperationstag im Grenzraum Bayern–Oberösterreich“ im Rahmen von Interreg Bayern–Österreich 2021–2027. Das Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert.
JERUSALEM WAY international Peace Team; Landkreis Passau, Tourismusreferat
Der Jerusalemweg ist ein interkultureller und interreligiöser Friedens- und Pilgerweg, der Europa mit Jerusalem verbindet. Er steht für Dialog, gegenseitigen Respekt und friedliches Miteinander über nationale, kulturelle und religiöse Grenzen hinweg. Im Raum Passau treffen zwei historisch gewachsene Jerusalemweg-Routen (Köln-Donauwörth-Passau; Waldsassen-Passau) zusammen und setzen sich von dort entlang des oberösterreichischen Donautals fort. Ziel des Projekts ist es, die zentralen Akteur:innen aus Tourismus, Verwaltung und Zivilgesellschaft beiderseits der Grenze in einem strukturierten Begegnungsformat zusammenzu-bringen, um die Zusammenarbeit zur grenzüberschreitenden Entwicklung und Professionalisierung des Jerusalem Ways zu vertiefen.
Projektlaufzeit: 15.05.2026 – 31.08.2026
Dieses Projekt wird kofinanziert mit Mitteln der Europäischen Union in Höhe von 3.375,04 Euro aus dem Programm Interreg Bayern-Österreich 2021-27.
