Tutto inizia con il primo passo ...

La Via di Gerusalemme è il pellegrinaggio più lungo del mondo e la via internazionale della pace e della cultura!

La Via di Gerusalemme collega religioni e popoli in un unico progetto di pace.

La Via di Gerusalemme significa mutuo riconoscimento e tolleranza.

L'amore, la forza più potente dell'universo, penetra, illumina tutto e costruisce ponti tra tutte le persone!

 

I pellegrini creano apertura agli incontri, smantellano pregiudizi e paure e rafforzano la fiducia - fiducia di base! I presunti confini tra popoli e religioni possono essere colmati da individui con amore e rispetto reciproco.

DER ERSTE FRIEDEN

 

 

il erste Friede, der wichtigste, ist der, welcher in die Seele des Menschen einzieht; 


wenn Menschen ihre Verwandtschaft, ihre Harmonie mit dem Universum einsehen und wissen,

 

dass im Mittelpunkt der Welt das große Geheimnis wohnt.

 

Und dass diese Mitte tatsächlich überall ist. Sie ist in jedem von uns. 


Dies ist der wirkliche Friede.

 

Alle anderen sind Spiegelungen davon. 


il zweite Friede ist der, welcher zwischen einzelnen geschlossen wird. 

 

E il dritte Friede è zwischen den Völkern.

 

Doch vor allem sollt ihr sehen, dass es nie Frieden zwischen den Völkern geben kann,

 

wenn nicht der erste Friede vorhanden ist, welcher innerhalb der Seele wohnt. 

 

(Black Elk / Navajo Medizinmann)

 

 

FÜR FRIEDEN GEHEN

Alles beginnt mit dem ersten Schritt

 

Die Entscheidung, sich für eine bestimmte Zeit aus seinem Alltag auszuklinken und zu Fuß eine längere Strecke zu gehen, entschleunigt und steht als Metapher für das Leben. Die existentiellen Fragen reduzieren sich während einer bewusst gewählten Zeit auf die Wesentlichen: Was hat in einem Rucksack Platz? Welcher Weg führt mich zum Ziel? Wo schlafe ich? Wie stille ich meinen Hunger? Wer geht mit mir? Und wie bin ich mit mir selbst unterwegs? Es geht immer um den ersten und dann den nächsten Schritt auf das Ziel zu. 

 

Pilgern ermöglicht eine tiefgreifende incontro con se stessi. Das lange Gehen schafft Raum für Gespräche mit sich selbst und mit dem Leben. Manche finden den Dialog mit Gott, manche mit der Natur. Einige erfahren, dass sie mit ihrer eigenen Geschichte und der Ahnen eine Ordnung finden. Die Erfahrung, in ein großes Ganzes eingebunden zu sein, schenkt fiducia di base. Der Gedanke, auf einem Pfad zu wandern, der schon von Tausenden zuvor begangen worden ist, schenkt Verbundenheit. 

 

Pilgern bedingt Offenheit. Denn eine weit wandernde Person schreitet als Fremde durch Länder und ist auf die Gastfreundschaft der jeweiligen Gastgeber angewiesen. Dies schafft Möglichkeiten für Begegnungen und das Potenzial, eigene Vorurteile und Ängste abzubauen. Positive Erfahrungen stärken das Vertrauen in die Menschen am Weg. Fremde können zu Freunden werden. Man erfährt über alle Kulturen hinweg, was alle Menschen verbindet: die Bedürfnisse nach Zugehörigkeit, Sicherheit und Liebe. Die vermeintlichen Grenzen zwischen Völkern und Religionen können von einzelnen Menschen in gegenseitigem Respekt überbrückt werden. Pilgerinnen sind auch Botschafterinnen aus ihrem Kulturkreis. 

 

Eine Pilgerreise ist die ökologischste Art zu reisen. Es ist aktiver Umweltschutz und sanfter Tourismus. 

 

Am Ziel angekommen berichten Pilger, die Pilgerin über ihre Glücksgefühle über die eigens erbrachte Leistung, über die Begegnungen am Weg und über die Erkenntnis, dass Liebe und Vertrauen die höchsten Mächte sind. 

 

"Die Liebe, die stärkste Kraft des Universums, durchdringt, durchlichtet alles

und baut Brücken zwischen den Menschen."

 

 

il Jerusalemweg ist ein Angebot, sich auf einen persönlichen, inneren Weg zu begeben. Die vom Verein Jerusalemweg markierten Wege, der GPS, Informationsmaterial, ein Netzwerk von PilgerInnen und bewährte KooperationspartnerInnen geben Orientierung und Sicherheit. Der Gedanke, auf einem Pfad zu gehen, der schon von tausenden zuvor begangen worden ist, schenkt Verbundenheit. 

 

Der Jerusalemweg verbindet Religionen und Kulturen in einem einzigartigen Progetto di pace. Im Austausch und der Kooperation mit privaten, religiösen und politischen Organisationen erwächst gegenseitige Anerkennung und Toleranz. Die Suche nach dem Verbindenden steht im Zentrum des Dialoges und lässt das weltweite Netzwerk nach übergeordneten Lösungen für das Zusammenleben stetig wachsen. 

 

  

 

2023 war ein Jahr, das den Glauben jedes Menschen an Frieden auf Erden auf den Prüfstand gestellt hat. Der Weg zu einer friedlichen Welt scheint weit.

 

Wie Paulo Coelho sagte: Jerusalem steht als gordischer Knoten für den Frieden in der Welt. Auch wenn derzeit die Stadt physisch schwer erreichbar ist, sind wir vom Verein Jerusalemweg überzeugt, dass jeder seinen eigenen Friedensweg beschreiten kann. Wir möchten einladen, sich von den Pionieren Johannes, Otto und David anregen zu lassen, den ersten Schritt auf dem unbekannten Weg zum Ziel zu wagen. Denn

 

Wege entstehen, indem man sie geht.

Auch den Weg des Friedens. 

 

Der Jerusalemweg möchte Menschen inspirieren, in sich zu gehen und zu schauen, wo im persönlichen Umfeld Schritte des Friedens möglich sind und wo innere Kriege zu schlichten sind. Auch hier gilt: 

 

Schon der erste Schritt kann ein Ziel sein.